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Klick

- die letzte Woche hat hier relativ urknallähnlich viel bewegt; bezeichnenderweise gruben sich denn - nach exakt 5 Jahren des happeningbedingten erstmal-ein-paar-Jahre-nur-in-mir-und-um-mich-kreisen-Könnens und natürlich-krass-damit-Haderns-&-Ausprobierens-wieder-an-alte-Aktivismus-/ Engagement-energien-anzuknüfen - am 05.05.2020 (das ist ein Spiegeldatum) gleichzeitig die Welt und meine Wurzeln wieder aus.

auf die dringende, riesengroß aufgeschriebene Frage: Liebes Leben, was kanndarfsoll ich aufdirfürdich tun? meldete sich eine unfassbaren Idee. Wir heirateten und wurden schwanger und kümmern uns nun Tag und Nacht um so eine Sache, die in den nächsten Monaten hoffentlich Form annehmen wird.

bis dahin - kann es sein, dass Songtage ein bisschen auf der Strecke bleiben (auf alle Fälle werd ich das mit dem Produzieren erstmal lassen und wenn, dann so wie heute ein klein wenig unaufwändiger live und Video und bla). vielleicht auch überhaupt nicht. es sei nur schon einmal gesagt, um nicht doch eventuell jemanden zu „enttäuschen“ (wobei ja enttäuschen ist nun eigentlich was ausgesprochen Gutes ist und deshalb in diesem Kontext gar nicht so sehr passt). ... - 
However.

 

Willy once said: Der Frieden im außen und der Frieden im Innern gehören zusammen.

 

ich möchte meinen: der innere als Voraussetzung für Bemühung um den äußeren ist schon auch eine Überlegung wert. … und mir ist ersterer nun finally erschienen. – ich sende ihn euch allen und wünsche denen, die sie brauchen, die Zuversicht, dass sie auch irgendwann „Danke“ sagen können (das klingt hochperfide und hätte ich bis heute Nacht auch nicht gekonnt) zu den Menschen und den Umständen, die sie womöglich Jahre oder Jahrzehnte ihres Lebens gekostet haben – aber eben am Ende dafür sorgten, dass man nun der ist, der man ist, mit den Muskeln, die man hat. und dass ihr diejenigen sein möchtet, die ihr seid, wünsche ich euch genau so.

 

ich bedauer das Denken in Differenzen / und ich bedauer das Denken in Disziplinen / ich bedauer das blinde Glauben an all diese so genannten Grenzen / ich war schlauer ohne die unerkannten Kategorien // uns ist das Gefühl der Verbundenheit abhandengekommen / mit allem und uns / ist was passiert / und Unbegreiflichkeit hat Form angenommen // wir meinen, zu wissen, und doch verstehen wir nichts / wir meinen zu kennen, und dabei sehen wir selten in Augen / meinen, zu müssen, und dass was wichtig ist, oder gar richtig / wir scheinen, zu erkennen, aber wiederholen meist doch nur, was wir glauben // du bedauerst die Omnipräsenz von Konkurrenz / und jede Mauer, die noch in unseren Köpfen steht / und du erschauderst beim Gedanken, auch du schürst noch ihre Existenz / es hat gedauert, bis du genauer betrachten kannst, wie die Welt sich dreht // du wachst aus Resignation auf / eines Morgens und merkst / du wirst eins / wenn du dich teilst / wirst du mehr // und du gibst alles, was dir gegeben ist, hin ohne Rechnen und Reden / du schweigst – das Alles sagt für dich: Ich bin / und kommt in tausendfachem Sinn, kommt endlich über jeden ... / du machst mit deinem Lächeln licht die Wirrnis, die sie sind // wann sehen wir all die Ströme von Energie / die zwischen allem hin- und herfließen / hat jemand fluoreszierende Farbe, um sie / uns zu vergegenwärtigen / wann machen wir den Schnitt / wann gehen wir den Schritt / den einen, den es braucht / von erster zu zweiter Person / von Singular zu Plural / von Was Hat das Schon Mit Mir Zu  Tun / zu Krass Es Hängt ja Echt Alles Zusammen / Wann lernen wir wirklich aus Vergangenheit / vielleicht ja / jetzt? //  wir bewegen unsere Füße / wir lenken unseren Blick / und wir verschließen unsere Herzen / oder machen auf und

 

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