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der Rest der Welt

Foto: Jess Bailey
Foto: Jess Bailey

einen guten Abend, liebes Augen- und Ohrenpaar,

 

vorweg nur die kleine Erklärung: wo hier das ganze Leben mit Arbeiten und allem drum und dran in den letzten Wochen wieder losgegangen ist und die Zeit schon zum sich-um-das-Lied-Kümmern denkbar knapp wird*, priorisiere ich  mal ein bisschen um; nehme sich häufende unmissverständliche Signale von Körpergeistseele dankbar an und reagiere, indem eure Augen und Gehirnzellen ab sofort immerhin an dieser Stelle nicht mehr eine Ausgeburt nochmal anderer, anders tiefer Gedanken erwarten wird. also... 

... einfach nur: vielleicht ein bisschen (sachteres) Blabla, Song-Dings, Liedtext, schwupps, aus :)

 

wer sich mit so was ein bisschen auskennt, wird vielleicht hören, dass man ...

 

1. neuerdings mit einem richtigen Mikrofon hantiert (danke, Brudi! 1 own one ist bereits bestellt...)

 

2. das erste Mal ein Banjo in der Hand hatte (danke, Papa!) ... aber es kitzelte einfach sofort dieses Lied hervor, das wollte dann auch ohne Üben [und Verstehen, dass der Druck von Armen und anderen Dingen auf das Instrument die Tonhöhe maßgeblich beeinflusst...] aufgenommen und ein bisschen beexperimentiert werden. - und ich habe kein Lieblings-__, das konnte ich noch nie; aber der Moment, wenn so Banjen in Liedern erscheinen, ist doch schon ziemlich nah dran an so etwas. also, ein erstes Wagnis, auch mal in diese für mich magische Gegend hinzuprobieren;

 

uuund 3. eventuell sogar, dasss - tätärätäää - mein Gehirn sich erstmalsjemals kooperativ zeigte beim zigtausendsten Versuch, es jeglicher Art von Tutorial länger als 10 Sekunden auszusetzen, und sich/mich doch tatsächlich drei Tage lang geduldigst vollballern ließ. ... all das Erfahrene, Notierte (natürlich noch längst nicht Gelernte) aus diesen erhellenden und gleichzeitig sehr ermattenden Stunden wird dann schätzungsweise über das nächste Jahr schrittweise Einzug in mein - vielleicht kann man es sogar irgendwann: Arbeiten nennen; vorerst aber gewiss mehr so Richtung - Herumdödeln mit dem Programm erhalten.

 

SO. DAS WARS DANN AUCH. promis.

(nur noch 1 PS slash * gleich, sorry...)

Liebe an alle, have fun with the little sound forest.

 

* ich aber definitiv weitermachen werde in dieser Form, mit diesem Konzept des Einmalprowocheetwas - denn wenngleich dadurch wirklich nur Angegartes auf den Tisch kommen kann hier, bedeutet dieses Songtag-Dings für mich den extrem kostbaren Antrieb zu sehr stetem und relativ schnellem Entdecken und Ausprobieren und dem werten so genannten Scheitern = Lernen [das sicherlich auch ein weit ober-flächlicheres ist; aber dass Ziel nicht die Werdung einer Produzentin ist, hab ich ja schon mal erklärt :) ].

du bist der Rest der Welt / der all die Fäden hält, an denen du hängst / dein Frieden und dein Feld werden von dir bestellt / auf einmal fällt dir auf / in dir ist das, worauf du wartest, längst schon da / ja, du hast ein Zuhaus / und da guckt ein gesunder Kern heraus // und du denkst, als du das erkennst // und ich weiß wieder, was war / und mir wird klar, was ich sah / ich frag nicht mehr: was ist wahr? / ich wache auf und bin da // du hast dich umgedreht / jetzt wachsen deine Wurzeln zu den Wolken / was in dir ist, steht / du musst dich nicht bis in die letzte Verästelung verfolgen // du kannst drauf vertrauen: alles bleibt / und sagst zur Unendlichkeit // und ich weiß wieder, was war / und mir wird klar, was ich sah / ich frag nicht mehr: was ist wahr? / ich wache auf und bin da // ich weiß wieder, wo ich aufhör / und wo jemand anderes beginnt / und das Dazwischen, das wird von mir bestimmt / und es ist nicht die Zeit allein, die meine Wunden heilt / ich selbst kann für mich Pflaster sein // heut ist vielleicht ist leise / aber bald schon zeigt sich dieser Tag / als feierliche Reise: du schneidest die Fäden ab